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Die Antike

Um das Jahr 1.000 v. Chr. näherten sich, vom Libanon kommend, immer öfter die Phönizier der Küste von Sardinien. Diese benötigten auf ihren Handelsreisen nach England Anlegestellen zum Übernachten oder zum Schutz vor Unwettern. Durch die Erlaubnis der jeweiligen Stammesverantwortlichen entstanden an den Hauptanlegeplätzen wichtige Handelsstätten der Phönizier. Diese gründeten folglich an der Küste von Sardinien ihre eigenen Dörfer und handelten ihre Ware mit den, im Hinterland lebenden, Nuraghenbewohnern. Im Jahr 509 v. Chr. fühlten sich die Sarden durch die Expansionsgedanken der Phönizier bedroht. Diese beanspruchten nämlich nach und nach nicht nur die ihnen zugewiesenen Küstenregionen, sondern auch das Hinterland. Aus diesem Grund griffen die Einheimischen die Phönizier an, welche die Karthager zur Hilfe riefen. In den verschiedenen Schlachten besiegten die Karthager schließlich die Sarden und eroberten ganz Sardinien mit Ausnahme der Bergregion, die fortan Barbaria bzw. Barbagia genannt wurde.

Für 271 Jahre kam es in Folge auf Sardinien zur Konfrontation zwischen der karthagischen und Nuraghen- Kultur. 238 v. Chr. wurden die Karthager von den Römern im Ersten Punischen Krieg besiegt und Sardinien wurde eine römische Provinz.

Die Römer weiteten die Küstenstädte aus und verschönerten diese. Außerdem fielen sie auch in der Barbagia ein und beendeten die Nuraghenkultur. Sardinien stand für die folgenden 694 Jahre unter römischer Kontrolle. Die Sarden übernahmen in dieser Zeit die Lateinische Sprache und die Römische Kultur...

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Copyright 2002 Jörg Kilian