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Das Klima auf Sardinien
Betrachtet man die Nächtigungsstatistiken Sardiniens, so fällt auf, daß der Großteil des Gästeaufkommens in den Sommermonaten zu verzeichnen ist.
In der Folge wird die Frage zu klären sein, inwiefern das Klima der Insel für diese eben erwähnte Tatsache als Erklärung herangezogen werden kann.
Zwar wird seitens der sardischen Tourismusverbände in letzter Zeit versucht vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten eines Urlaubs auf der Insel zu propagieren, dennoch aber wird sich nach Meinung des Verfassers auch in der nächsten Zukunft nichts daran ändern, daß die Urlaubsform "Badeurlaub" die dominierende Stellung in der Wahl der Gäste einnimmt.
Das Klima im Süden von Sardinien
Das klimatischen Bedingungen Sardiniens werden durch die Insellage im westlichen Mittelmeer geprägt.
Als charakteristisch für die mediterrane Lage der Insel können die heißen, trockenen Sommer und die milden, feuchten Winter angesehen werden.
Im Durchschnitt gibt es auf Sardinien im Jahresverlauf 132 Sonnentage, 108 leicht bedeckte Tage und 125 bedeckte Tage.
Das Wetter auf Sardinien im Jahresverlauf
Der Dezember und Januar gelten als trocken und kühl bis kalt. Im Februar beginnt sich das Wetter in Form eines Wechselspiels aus Frühlingsmilde und Winterstürmen zu ändern. Der März gilt als sehr stürmisch mit häufigen Unwettern.
Im April herrscht bei meist heiterem Himmel immer noch das eher kühle Klima vor. Erst ab Anfang Mai setzt eine erste spürbare Erwärmungsphase ein die bis etwa Mitte Juni anhält. Charakteristisch für diese Zeit ist dann ein heiteres und mildes Klima.
Der Sommer auf Sardinien wird zumeist von heiterem, heißen und trockenen Klima beherrscht.
Im Herbst liegt die Meereswassertemperatur oftmals über der Lufttemperatur.
Ab Mitte September kommt es auf Sardinien zu ersten Regenfällen, die in ihrer Stärke varrieren. Im Laufe des Novembers dann zeichnet sich das Wetter durch Stürme, Regen und Unwetter aus. In den Bergen kommt es sogar zu vereinzelten Schneefällen.
Die Temperaturen auf Sardinien im Jahresverlauf
Auf Sardinien gibt es keine Extremtemperaturen. Das Jahresmittel liegt zwischen 14 und 18 Grad Celsius.
Der Januar und Februar sind die beiden kältesten Monate. Hier können die Temperaturen auf Werte deutlich unter 10 Grad Celsius absinken, in den Bergregionen sogar unter den Gefrierpunkt.
Der März und April sind gekennzeichnet durch eine Erhöhung der Tagestemperaturen, die Nächte jedoch sind immer noch sehr kalt.
Ab Mai beginnt dann die warme Jahresperiode. Allerdings stellt der Mai auch den, auf das Wetter bezogen, unsichersten Monat dar. Kaltlufteinbrüche sind nicht auszuschließen.
Im Juni schließlich erreichen die Durchschnittstemperaturen 20 Grad Celsius und mehr. Juli und August sind die beiden wärmsten Monate auf Sardinien. Es werden Temperaturmittel von deutlich über 20 Grad Celsius erreicht. Die höchsten Werte werden in dieser Zeit in den Hochebenen im Landesinneren gemessen. Dort kann das Thermometer bis auf 40 Grad Celsius klettern, während an der Küste durch den Einfluß des kühlenden Windes kaum mehr als 30 Grad erreicht werden.
Charakteristisch für die Temperaturgestaltung auf Sardinien ist die nur langsame Abkühlung im weiteren Verlauf des Jahres. Der September hat zumeist noch höhrere Temperaturwerte als der Juni, der Oktober und November höhere Werte als der Mai.
Erst ab Mitte November wird es deutlich kühler, im Dezember schließlich erfolgt dann der Eintritt in den Winter.
Es kann also festgehalten werden, daß der Frühling auf Sardinien noch recht kühl ist, während aber die Verzögerung der Jahresextreme dazu führt, daß die Herbstmonate sehr mild sind und der Winter erst recht spät einsetzt.
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